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Archive of Shredded Catalogues
(click here for the OPEN CALL)
(click here for the next scheduled shredding, May 24 2008, at "One night stand", KW)
Interview: Andra Joeckle (Fragen/Transkription) / Michalis Pichler
(click here for ENGLISH version)
Teil 1 (Maerz 2008)
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Sprecher |
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00:04 |
Michalis Pichler (MP) |
Ehmm … |
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00:13 |
MP |
Dann können wir jetzt anfangen … |
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00:14 |
Andra Joeckle
(AJ) |
Ich wollte den Raum aufnehmen, ne Minute- |
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00:33−00:36 |
MP |
Hört man das auch alles, da draußen? |
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00:44−00:48 |
MP |
Ne Menge Maschinengeräusche, die hier so in der Luft rumschwirren. |
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00:55 bis 01:07 |
AJ |
Also in Ihrem letzten Projekt arbeiten Sie mit einem Apparat, einem Schredder. Können Sie mal kurz beschreiben, was das für ein Projekt ist und welche Rolle dieser Apparat dabei spielt? |
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1:10 |
MP |
Ja, ich baue gerade ein Archiv auf: das Archiv der geschredderten Kataloge, wobei quasi Leute, in erster Linie Künstler, aber nicht nur, auch Autoren im weiteren Sinne, mir Publikationen überlassen können, in denen sie selber vertreten sind, in irgendeiner Art und Weise, und mit denen sie, ja, eigentlich nicht glücklich sind, und die werden dann archiviert und geschreddert.
Also es geht eigentlich, es geht um die Möglichkeit quasi, dieses Archiv ist vielleicht ein Angebot an Leute, eine absurde Handlung zu vollziehen, von mir aus auch die Möglichkeit, sich durch eine symbolische, aber auch handfeste Geste, von gedruckten Erzeugnissen zu distanzieren, mit Humor vielleicht. |
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2:12 bis 2:13 |
AJ |
Und wie funktioniert das konkret? |
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2:14 bis 2:44 |
MP |
Konkret funktioniert das so, dass quasi, das Ganze ist so aufgebaut, dass nicht nur das Objekt vernichtet wird, sondern auch archiviert wird, zum einen der Titel der Publikation, Erscheinungsort, Erscheinungsjahr, dann der Name dessen, der es eingereicht hat und dann wird diese Publikation geschreddert und in geschredderter Form gelagert, zusammen mit dem Belegbogen. |
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2:45 bis 2:54 |
AJ |
Und wie sieht dieser Apparat aus, der Schredder? Wie groß ist der, wie bekommt man so einen Schredder und wie schnell geht das und welche Geräusche gibt’s dabei? |
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2:55 bis 3:49 |
MP |
Ich muss dazu sagen, dass ich selber gar keinen Schredder besitze, äh, nen Schredder ist aber, sag ich mal, eigentlich in unserer zeitgenössischen Umwelt sehr weit im Gebrauch, vor allem eben bei Behörden und auch in Kanzleien, wo sensible Daten oder überhaupt Schriftstücke, die dem Datenschutz in irgendeiner Art und Weise unterliegen könnten oder vertraulich sind, entsorgt werden und vernichtet werden, und normalerweise hat dieses Gerät so einen Schlitz, wo man dann quasi eine Anzahl Papierbögen oder auch eine Broschüre hineinfüttern kann und ähnlich wie ein Fleischwolf wird dann quasi da drin das Papier in Streifen geschnitten und kommt hinten als eine Art Streifenkonfetti oder Lametta wieder heraus. |
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3:48 bis 3:53 |
AJ |
Also Sie müssen den Katalog auseinandernehmen, in einzelne Blätter und dann …? |
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3:53 bis 4:50 |
MP (unter-bricht)
(schmunzelt sympathisch) |
Nein, es kommt auf den Schredder an, ich muss sagen, ich habe, wie gesagt, selber auch keinen eigenen, den werd ich dann, wenn ich, sage ich mal, ne größere Anzahl an Einreichungen habe, zur Zeit ist das alles noch sehr übersichtlich, dann werd ich mir den quasi mieten und dann vielleicht zum späteren Zeitpunkt noch mal.
Das Objekt selber ist dann auch kein Ausstellungsgegenstand, bzw. vielleicht prozessorientiert schon, als Projekt könnte man dann quasi in einem Ausstellungsraum direkt schreddern, wobei, es ist eigentlich keine Performance, es ist eher ein Archiv, wo halt diese Tätigkeit des Schredderns oder Schreddernlassen ein Teil ist auch. |
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4:51 bis 5:00 |
AJ |
Und warum schreddern und nicht etwa verbrennen oder vergraben oder in die Spree werfen oder auf irgendeine andere Art und Weise entsorgen? |
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5:01 bis
6:01 |
MP |
Ja, das ist ne berechtigte Frage, wobei ja auch die Frage ist, ob es wirklich nur um Entsorgung geht, nicht vielleicht auch um die Möglichkeit, eine Art Statement zu machen. Aber ich geh vielleicht im Einzelnen darauf ein, also Verbrennen ist natürlich ganz schwierig, ohne dass damit auch gleich der Bebelplatz und die Bücherverbrennung mitgedacht würde
Und es gibt auch nur ganz wenige Fälle, wo das gelungen ist quasi, dass jemand ne Publikation verbrannt hat und damit auch was anderes hat aussagen können, zum Beispiel Bruce Nauman , wie er die Various Small Fires von Ed Ruscha, ein Künstlerbuch, verbrannt hat, aber das war eigentlich eher ne Hommage an den Ed Ruscha, oder ein bewusst exerzierter tautologischer Kurzschluss, weil auf den einzelnen verbrannten Seiten auch kleine Feuer abgebildet waren.
In die Spree werfen wäre auch schön, könnte man auch machen, wäre halt eine Art Umweltverschmutzung.
Auf einer Parkbank aussetzen mit ungewisser Zukunft, das ist auch sehr gut, aber das wäre ein anderes Archiv oder vielleicht auch kein Archiv.
Das Schreddern ist eben eine Art und Weise auch, ja wie soll ich sagen, warum eigentlich Schreddern, ich sag mal, es ist eine sehr banale Form der Vernichtung von Schriftstücken, die sehr weitgehend praktiziert wird und die ich quasi eigentlich nur mit in spielerischer oder absurder Art und Weise versuche anzueignen oder Leuten als Plattform anzubieten. |
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6:50 |
AJ |
Haben Sie selbst auch schon einen ihrer Kataloge diesem Schredder anvertraut oder haben Sie vor. eines Ihrer Werke diesem Schredder anzuvertrauen? |
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7:00 |
MP |
Ja, allerdings … man kommt auch, muss ich sagen, ich hab einige schon, muss ich sagen, vor allem aus Gruppenausstellungen. Und Kataloge spielen ja auch eine wichtige Rolle in der sogenannten Kunstwelt, als Seriositätsattrappen.
Wenn eine Ausstellung ernst genommen werden will, werden eigentlich immer Kataloge gedruckt und was dabei herauskommt, ist eigentlich meistens für den Schredder. Meistens hat man dann eine Seite oder eine Doppelseite und muss vielleicht sogar selber noch ein Statement abgeben und ein Passfoto von sich selber da drin haben.
Und das sind eigentlich alles auch Repräsentationsformen der eigen Arbeit, mit denen man sich vielleicht dann eigentlich, vielleicht schon im Moment oder oft im Nachhinein nicht identifizieren kann. Und ja, also von mir sind einige Kataloge schon dabei, die ich auch selber schon diesem Archiv anvertraut habe. |
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8:13 bis 8:19 |
AJ |
Eventuell auch Ihre Milchsägemaschine? Das ist ja auch ein ganz kurioser, so schön absurder Apparat, den Sie mal gebaut haben? |
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8:20 bis |
MP |
Ja, das ist richtig, ich habe vor Jahren mal ne Milchsäge gebaut, die ich eigentlich auch heute noch ganz gern mag, steht halt bei mir im Keller. Aber ein Katalog, in dem sie dann drin war, einen Wettbewerbskatalog, den habe ich allerdings dann auch dem Archiv der geschredderten Kataloge überantwortet. |
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Teil 2 (zwei Wochen spaeter, Im Copyshop mit Schredder)
| 0:36 bis 0:42 |
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Schreddergeräusch |
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Michalis Pichler |
Ah, ist doch super ... Jetzt werden wir mal schaun ... ok |
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Man hört, wie M die Schnipsel der Testblaetter aus dem Schredder unten rausholt, Tütenknistern,
Schnipselgeraschel in dem Karton, er schließt die Schreddertür,
Reißverschluss |
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1:13 bis 1:16 |
Andra Joeckle |
Also du schredderst jetzt nen Katalog von dir? |
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1:17 bis 1:22 |
M |
Ahm, Andra, bevor wir reden, lass mich die noch fotografieren. |
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Das mach ich nämlich eigentlich nicht im Copyshop, aber das muss ich jetzt noch machen..
Die sind dokumentiert worden. |
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1:38 bis 1:40 |
A (ungläubig, skeptisch) |
Du fotografierst, was du schredderst? |
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Papierbogen auf dem Boden ausgebreitet, geknipst, umgedreht, lautlos geknipst mit Digicam |
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2:22 |
M |
o. k.
Wir haben hier einen Katalog von Ulrike Mohr und den hat sie - |
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A (unterbricht wg. Bedienungsschwierigkeiten mit dem Aufnahmegerät) |
– ne Augenblick |
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A |
Ja, was hast du da in der Hand? |
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M |
Das ist ein künstlerischer Katalog, ja ein Ausstellungskatalog, ist zwar nur ein A3-Blatt, aber egal, von Ulrike Mohr und den hat sie mir gegeben für das Archiv der geschredderten Kataloge. |
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2:55 bis 3:00 |
A |
Und beschreib mal jetzt den Schredder, wie der aussieht, für jemanden, der den nicht sieht. |
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3:55 |
M |
Da steht groß drauf
„Nutzung ist kostenpflichtig.“
Man kann heutzutage eigentlich .... man muss keinen Schredder besitzen, um den zu benutzen eigentlich jeder Copyshop hat einen oder falls fast jedes Anwaltsbüro sowieso, wo Akten vernichtet werden müssen....
Ja, das iss ungefähr ein
60 x 60 cm, 1 Meter hoch, ziemlich schweres Gerät |
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3:31
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Atmo
A |
Schreddergeräusch
Und das war’s auch schon |
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M |
Das war’s. |
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A |
Der ganze Katalog in – |
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4:00 |
M |
die Sachen werden jetzt rausgenommen,
also das wird ja archiviert später noch, die Schnipsel
(schiebt die Schnipsel zusammen)
Frag mich doch mal lieber, warum ich diesen Katalog geschr ... oder warum sie ihn eingereicht hat. |
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A |
Ja, warum hat sie ihn eingereicht? |
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4:08 |
M |
Also ich glaub, die Ulrike Mohr, die mochte ihren Katalog eigentlich ganz gern, aber äh der hatte, ein, zwei Rechtschreibfehler
(Pieppiep im Hintergrund) und das hat sie zum Anlass genommen, den einzureichen. |
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Bis 4:29 |
AJ |
Welche Rechtschreibfehler? |
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M
(sagt das schmunzelnd, interessanter Tonfall)
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Ja ein ... das kann man jetzt schwer nachvollziehen, das iss ja ... nein, es fehlte ein Komma und einmal: grammatikalischer Fehler, ja.
Jetzt habe ich hier noch von der Nele Mustermann.
„Zukunftssicher für für Hamburg“.
Ein Katalog von Vattenfall Europe.
Sie ist da nicht direkt Autorin, obwohl Autorschaft ist ja nicht unbedingt ganz eindeutig zu definieren. Sie hat daran als Designerin gearbeitet und äh, ja, ich sach mal, im realexistierenden Spätkapitalismus,
wie Polke und Konsorten das schon treffend genannt haben, bzw. realexistierenden Kapitalismus haben die gesagt,
is ja Autorschaft schon mittlerweile sehr fragmentiert, und ich sag mal, dass sie hier sag ich mal als Designerin mit ihrer Arbeit drinsteckt, das reicht bei mir, dass sie das quasi auch einreichen darf.
(geflüstert mir souffliert) Und warum? |
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AJ |
So, und den ... |
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M |
Warum? |
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A |
Was warum? |
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M
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Warum sie den nicht .. |
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A |
Ja, dann erzähl mal, warum. Aber langsam, bevor du den .. |
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M |
Ja, sie hat das quasi, sie war selber angestellt bei einer Designagentur, die wiederum als Subunternehmer für Vattenfall diese Werbebroschüre „Zukunftssicher für Hamburg“ entworfen haben, entwickelt haben, und sie hat eigentlich erst später erfahren, dass das Kohlekraftwerk, was darin beworben wird, mal eben den CO2-Ausstoß Hamburgs verdoppelt.
Und ja, hat sich nun entschieden, mir diesen Katalog zu geben fürs Archiv der geschredderten Kataloge.
Ob sie den Job trotzdem gemacht hätte, wenn sie das vorher gewusst hätte, darüber kann man streiten. Aber Fakt ist, das ist auf jeden Fall ne relevante, relevante Einreichung und ich bin auch ganz froh, dass quasi sich dadurch das Spektrum auch der archivierten geschredderten Kataloge erweitert, weg von, also nicht nur die sogenannte reine Kunstwelt, sondern auch die richtige Welt, wobei diese Trennung ja eh auch fragwürdig ist. |
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7:01 |
AJ
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So, und der wird jetzt hier in diesen ein Zentimeter – |
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7:04 |
M
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Der wir hier oben in den 1 Zentimeter breiten Schlitz reingesteckt
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A |
Ohne dass er vorher zerrissen werden muss. |
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M |
Der wird nicht zerrissen, sogar die Faden-, quatsch die Klammerheftung kann auch bleiben.- |
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A |
Nur- |
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M |
Das schafft der |
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A |
Büroklammern |
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M |
Büroklammern wärn nen bisschen dick, ja |
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A |
So und jetzt schaltest .. (Schreddergeräusch übertönt meinen Satz) |
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7: 24 bis 7:29 |
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Schreddergeräusch |
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7:33 |
A |
Jetzt machst die Tür auf und holst – |
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M
A
M |
(Papiertütengeknister)
Genau, jetzt wird
Und holst
Jetzt wird das Ergebnis rausgeholt.
Sieht doch toll aus? |
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A |
Schüttel doch mal nen bisschen!
(M schüttelt) |
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A |
Schön bunt ... gelb |
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7:51 |
M |
Damit kann man bestimmt ein tolles Gedicht machen |
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A |
Ein Zufallsgedicht? |
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M |
Tristan Tzara... Anleitung, wie man ein dadaistisches Gedicht schreibt: Zeitung zerschneiden und nach Zufallsprinzip auf ein Papier kleben. |
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8:12 |
A |
Ja und wie viel kostet dich das Ganze jetzt? |
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M |
Das werden wir gleich sehen |
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(click here for the OPEN CALL)
Once you busy yourself with art, you will always fall from one catalogue to the next.
M.B.
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